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In der RUHE liegt die KRAFT!

 

In der Bibel beobachten wir, dass die Beschreibung eines Tages nicht mit dem Morgen, sondern mit dem Abend beginnt.

Beim Schöpfungsbericht in 1 Mose 1 heißt es: „… da ward aus Abend und Morgen der erste Tag“ und bei den anderen Tagen wird es genauso gesagt.

Aus der Ruhe der Nacht heraus gehen wir Menschen in den Tag.

Erst ruhen, Kraft sammeln, schlafen, erholen - und dann in den Tag starten.

So ist überhaupt Gottes Wille für uns Menschen.

Erst beschenkt uns Gott und dann sollen wir mit dem Geschenk etwas anfangen. Gott beschenkt uns mit dem Leben. Gott beschenkt uns mit unseren Begabungen. Gott beschenkt uns mit der Ruhe der Nacht, die wir genießen dürfen.

Allerdings gibt es auch Menschen, die in der Nacht grübeln, die nicht schlafen können, die ihre Schmerzen stärker fühlen, die Angst haben vor der Nacht. Ob sie damit was anfangen können?:

  • wir dürfen ausruhen,
  • wir müssen die Sorgen nicht fortführen in der Nacht, weil die Sorgen erst am Morgen weiter bearbeitet werden sollen;
  • wir dürfen locker lassen,
  • wir können alles, was uns belastet Gott mit einem Gebet überlassen, denn er will uns in der Nacht neue Kraft schenken für den nächsten Tag.

Genauso ist es auch mit dem Urlaub.

Wir Menschen brauchen die Erholung, um dann wieder frisch in die Arbeit einzusteigen.

Gott segnet diese freie Zeit, denn er selbst hat den Tag so eingerichtet,

  1. dass er mit der Ruhe der Nacht beginnt und
  2. er hat am Ende der Arbeit wieder geruht, am 7. Tag. Die Juden haben da den Sabbat und wir Christen feiern praktisch den ersten Tag der Woche als Feiertag für Gott, den Auferstehungstag Jesu („… am ersten Tag der Woche...“ da ist Jesus auferstanden).

Also: „In der Ruhe liegt die Kraft!“, so hat Gott es eingerichtet.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gesegnete, frohe und ruhige Urlaubszeit.

 

Herzliche Grüße,

Ihr Pfarrer Martin Gräßer